Poleposition für Qualität

Müller Präzisionsteile

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Hochpräzise Sonderteile

Bei der Müller Präzisionsteile GmbH ist der Firmenname Programm. Das Unternehmen liefert hochpräzise Sonderteile, unter anderem für die Formel 1. Für Qualität sorgen Koordinatenmessgeräte von ZEISS und ein FixAssist VAST der ZEISS 3D Automation hilft bei der schnellen Justierung der Taster.

Müller Präzisionsteile fertigt hochpräzise Sonderteile

Das Unternehmen fertig hochpräzise Sonderteile, unter anderem für die Formel 1.

Im 5.500-Seelen-Dorf Pyrbaum südlich von Nürnberg würde man nicht unbedingt einen Betrieb erwarten, bei dem sich Unternehmen wie Ferrari und BMW die Klinke in die Hand geben. Was die Konstrukteure von schnellen Autos – und ebenso von Flugzeugen und Kernkraftwerken – in die Oberpfalz zieht, ist die Qualität der Bauteile, die 130 Mitarbeiter in der Halle inmitten eines unauffälligen Gewerbegebiets fertigen. Müller Präzisionsteile GmbH heißt die Firma und der Name sagt eigentlich schon alles.
Beim Rundgang ist Stephan Müller, Sohn des Firmengründers Georg Müller, in seinem Element. Da ist die Nockenwelle für Audi mit jeweils zwei Nocken pro Ventil, die sich verschieben lassen und so dem Motor eine unterschiedliche Leistungscharakteristik verleihen. Schon der Laie sieht, dass die Welle mit den verschiebbaren Hülsen extrem genau gefertigt werden muss, damit hier nichts klemmt.
 

Stephan Müller mit einem ZEISS Messgerät

Der größte Stolz von Stephan Müller, Sohn des Firmengründers, ist die Qualitätssicherung

Messprotokoll für jedes Teil

Müllers größter Stolz ist die Qualitätssicherung. Die liefert zu jedem Teil, das das Werk verlässt, ein komplettes Messprotokoll, das mindestens zehn Jahre gespeichert wird, bei Komponenten für Kernkraftwerke sogar 25 Jahre. Die Kunden hätten gar nicht die Möglichkeit, die hohe Präzision nachzuvollziehen und verließen sich voll und ganz auf die Protokolle, sagt Müller stolz. Einen großen Beitrag dazu leisten die fünf Koordinatenmessmaschinen von ZEISS Industrielle Messtechnik, bestehend aus einer ZEISS ACCURA, einer ZEISS O-INSPECT und drei ZEISS PRISMO, zwei davon mit Drehtisch. Die Mitarbeiter arbeiten im Zweischichtbetrieb, die Messmaschinen häufig sogar rund um die Uhr, längere Messprogramme laufen nachts.
 Weil sich die Qualitätssicherung keinen Stillstand erlauben kann, hat die Abteilung nach einer Lösung gesucht, die den Wechsel der Messtaster so reibungslos wie möglich macht – und mit dem ZEISS FixAssist VAST auch gefunden. 

Müller Präzisionsteile beim Tasterwechsel mit einem ZEISS FixAssist

Den Tasterwechsel so reibungslos wie möglich machen.

Keine Messfehler beim Tauschen der Köpfe

Qualitätsprüfer Michael Ehrnsberger zeigt, wie es geht: den Teller des Tastersystems einspannen und mit einem Inbusschlüssel die Schrauben öffnen und justieren. Dann ist die Einstellung perfekt und Ehrnsberger zieht die Schrauben wieder an. Das dauert nur wenige Minuten und liefert Einstellungen mit hundertprozentiger Wiederholbarkeit. Obendrein hat man die Hände frei, denn das genial simple Gerät hält den Taster fest. Früher dauerte die Prozedur jedes Mal eine halbe Stunde – wertvolle Zeit, in der die Messmaschine nicht produktiv arbeitete.
Das Gerät beschleunigt aber nicht nur das Justieren, es vermeidet auch Messfehler. Die passieren zum Beispiel in Situationen, wo ein Taster schräg in eine enge Lücke fährt. Ist die Tastkugel nicht deutlich größer als der Schaft, kann es passieren, dass statt der Kugel der Schaft auf dem zu messenden Objekt aufliegt und es zu erheblichen Abweichungen kommt. „Wer häufig Köpfe tauscht, sollte sich FixAssist kaufen“, empfiehlt Gunther Eckstein, Leiter der Qualitätssicherung.