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Die richtigen Brillengläser für optimale Sicht

Ein Sehtest zeigt, welche Sehschwächen man hat und welche Brillengläser am besten geeignet sind, um wieder scharf sehen zu können

Mehr als 39 Millionen Bundesbürger ab 16 Jahren (Quelle: Allensbach-Brillenstudie 2008) sind fehlsichtig und tragen eine Brille. Ohne Sehkorrektur ist es ihnen in der Regel nicht möglich, gut zu sehen. Mit Hilfe eines Sehtests lässt sich schnell klären, welches Problem vorliegt.

Die richtigen Brillengläser für optimale Sicht

Die richtigen Brillengläser für optimale Sicht

Egal, ob weitsichtig (nur entfernte Dinge werden scharf gesehen), kurzsichtig (nur nahe Gegenstände werden scharf auf der Netzhaut abgebildet), stabsichtig (durch eine gekrümmte Hornhaut kommt es zu unscharfem und verzerrtem Sehen) oder alterssichtig (zunehmende Fehlsichtigkeit im Nahbereich) - für jede Sehschwäche gibt es die richtigen Brillengläser.

 

Unsere Augen funktionieren wie eine Präzisionskamera. Hornhaut und Linse bilden das Objektiv. Sie bündeln die Lichtstrahlen und projizieren sie exakt auf die Netzhaut. Bei der Akkomodation handelt es sich sozusagen um das Scharfstellsystem der Linse. Sie ist vergleichbar mit einer Kamera, denn sie ermöglicht, dass wir Gegenstände sowohl in der Ferne als auch in der Nähe genau sehen können. Doch auf derart gut funktionierende Augen können nur noch die wenigsten vertrauen.

 

Experten gehen sogar davon aus, dass mehr als 50 Millionen Deutsche fehlsichtig sind. Nur 58 Prozent der über 40-jährigen Nichtbrillenträger erreicht volle Sehschärfe, und selbst bei Brillenträgern erreichen nur 66 Prozent einen gestochen scharfen Blick (Quelle: Umfrage Allensbach 2006).

Spätestens ab dem 40. Lebensjahr sollte man deshalb jedes Jahr zum Augen-TÜV und einen Sehtest machen lassen. Die Sehschärfe kann man gut beim Augenoptiker überprüfen lassen. Die gute Nachricht: Egal, welche Form der Fehlsichtigkeit festgestellt wird, für nahezu jede Sehschwäche gibt es die richtigen Brillengläser.

 

Eine augenärztliche Untersuchung, um weitere Auffälligkeiten und organische Veränderungen am Auge zu überprüfen, sollte ebenso regelmäßig durchgeführt werden.

Doch im Einzelnen

Die richtigen Brillengläser für optimale Sicht

Besuch beim Optiker

Kurzsichtigkeit (Myopie)

Mit einem korrigierenden Minusglas wird die zu geringe Brechkraft des Auges ausgeglichen, so dass das Bild wieder scharf auf der Netzhaut abgebildet wird.

Weitsichtigkeit (Hyperopie)

Mit einem korrigierenden Plusglas wird die zu hohe Brechkraft des Auges ausgeglichen, so dass das Bild wieder scharf auf der Netzhaut abgebildet wird.

Stabsichtigkeit (Astigmatismus)

Mit einem korrigierenden Zylinderglas wird die ungleiche Brechkraft des Auges ausgeglichen, so dass das Bild unverzerrt und wieder scharf auf der Netzhaut abgebildet wird.

 

Alterssichtigkeit (Presbyopie)

Mit einem korrigierenden Plusglas (Lesebrille) wird die nachlassende Brechkraft des Auges für die Nähe wieder ausgeglichen, Dinge in der Nähe werden wieder scharf auf der Netzhaut abgebildet.

Seh-Animationen: Wie funktioniert das Sehen?

Die Auswahl an Brillengläsern ist groß. Für jede Sehschwäche gibt es das optimale Produkt. Experten unterscheiden:

Einstärkengläser

Dabei handelt es sich um Brillengläser, die über die gesamte Glasfläche eine einheitliche Korrektionswirkung besitzen. Sie ermöglicht dem Brillenträger scharfes und entspanntes Sehen auf allen Entfernungen.

Den nötigen Schärfenausgleich beim Sehen in unterschiedlichen Distanzen, wie zum Beispiel beim Lesen, übernimmt das Auge immer noch selbst. Eine Ausnahme sind Lesebrillen für die Altersichtigkeit.

Die eingesetzten Brillengläser sind auf die Nahdistanz optimiert. Modernste Technik macht es heute möglich, das Gewicht der Brillengläser sehr gering zu halten. Selbst für starke Fehlsichtigkeit gibt es schlanke, flache und leichte Brillengläser mit hohem Tragekomfort.

Bei vielen Produkten von ZEISS absorbieren sogar farblose Brillengläser so viel UV-Licht, dass bei normaler Witterung ein optimaler UV-Schutz vorhanden ist.

Die eingeschmolzene Zusatzlinse ist deutlich zu erkennen

Die eingeschmolzene Zusatzlinse ist deutlich zu erkennen

Bifokalgläser

Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um Brillengläser, die zwei (= Vorsilbe „bi“) optische Wirkungen enthalten – für die Weite und für die Nähe.

 

Der für die Nähe erforderliche dioptrische Wert wird bei mineralischen Bifokalgläsern durch eine eingeschmolzene Zusatzlinse im unteren Glasbereich erzielt. Bei organischen Bifokalgläsern wird die Wirkung des Nahteils durch eine abgeformte Zusatzfläche mit kleinerem Vorderflächenradius erreicht. Gleitsichtgläser laufen den Bifokalgläsern mittlerweile den Rang ab.

 

Trifokalgläser

Sie besitzen neben der Fähigkeit für Nah- und Fernsehen noch eine zusätzliche dritte Zwischenzone für mittlere Sehentfernungen (50 cm bis 1, 50 m). Auch sie verlieren wegen der Gleitsichtgläser immer mehr an Bedeutung.

Mit Gleitsichtgläsern ist scharfes Sehen in allen Entfernungen möglich.

Mit Gleitsichtgläsern ist scharfes Sehen in allen Entfernungen möglich.

Gleitsichtgläser

Innovative Stars - die modernen, heute erhältlichen Gleitsichtgläser bieten gegenüber Bi- und Trifokalgläsern entscheidende Vorteile: Mit Gleitsichtgläsern ist scharfes Sehen in allen Entfernungen möglich. Es gibt keine Bildsprünge im Gesichtfeld und auch keine Trennkante.

 

Schon im Jahre 1983 hat ZEISS mit Gradal HS neue Maßstäbe bei Gleitsichtgläsern gesetzt. Die Abkürzung HS steht für Horizontalsymmetrie und gewährleistet bei Blickbewegungen gleichwertige Seheindrücke für das rechte und linke Auge.

 

Mit Gradal Top E konnten die Sehbereiche und speziell der Zwischenbereich deutlich verbreitert und den physiologischen Anforderungen des Brillenträgers weiter angepasst werden. Das erste individuelle Gleitsichtglas von Carl Zeiss kam 2000 zum Einsatz und wurde bis heute weiterentwickelt. Die neueste Generation heißt ZEISS Gleitsicht Individual 2. Die Funktionsfläche kann jetzt für jede einzelne Wirkung optimiert werden. Zusätzlich können die individuellen Merkmale wie Pupillendistanz, Vorneigung, Hornhautscheitelabstand, die Fassungsmaße und der Hauptarbeitsabstand Nähe berücksichtigt werden.

Sehbereiche Gleitsicht

 

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