Back To Top

Linsenbeschichtung

Unsere Beschichtungskompetenz

Die Hochleistungsoptiken von Carl Zeiss bestehen aus einer Vielzahl von Linsen. Jeder Übergang von Luft zu Glas trübt jedoch bei Linsen ohne Beschichtungen Ihr Bild. Dies zu verhindern ist die Kernkompetenz von Carl Zeiss und verschafft den Geräten aus Wetzlar den Ruf, die Hellsten der Welt zu sein. Sie profitieren davon: bei schlechten Lichtverhältnissen und sogar in der Dämmerung.

T* ist die bedeutenste Beschichtung, wenn es um die Helligkeit von Beobachtungsoptik geht. Vor 80 Jahren erfunden und permanent weiterentwickelt, garantiert sie einzigartige Helligkeit. Ein Produktvorteil, der für Sie erlebbar ist.

Gleiches gilt für den Dielektrischen Spiegel: Über 70 Schichten verhindern den Lichtverlust in den aufwändigen Prismensystemen von Carl Zeiss. Weitere Schichten steigern die Detailschärfe des Bildes oder garantieren auch bei schlechtem Wetter klare Sicht.

Carl Zeiss macht deutlich, worauf es bei Premiumoptiken ankommt und hat die Technologie dazu gleich selbst erfunden.

Wofür steht das T* bei ZEISS Produkten?

Carl Zeiss T* steht als Garant für brillante und kontrastreiche Bildergebnisse, die Sie vor allem bei widrigen Lichtver­hält­nissen und in der Dämmerung erfahren werden.

 

Das dazu nötige Verfahren entwickelte Alexander Smakula bereits vor etwa 80 Jahren bei Carl Zeiss in Jena und meldete das Patent im November 1935 an:

 

Alexander Smakula von Carl Zeiss Jena hatte bereits damals entdeckt: Wenn Licht ins Glas ein- oder austritt, wird an den Grenzflächen ein gewisser Anteil reflektiert. Je nach Glastyp liegt er bei 4% bis 8% - und je nach Anzahl der Linsen summiert sich der gesamte Licht­verlust bis über 50%. Diesem erheblichen Nachteil begegnete Smakula, indem er die Linsenoberflächen mit extrem dünnen Schichten ausgewählter Materialien belegte. Dadurch veränderte er den Übergang von Luft zu Glas und reduzierte so die Reflexionen. Das führte zu einer deutlich verbesserten Lichtdurchlässigkeit. Ferngläser und Zielfern­rohre mit dieser „Transmissions­schicht“ erhielten fortan die Bezeichnung „T“, die verbesserte Mehr­schichtvergütung ab Ende der 70er Jahre wurde „T*“ genannt. Im Hochvakuum werden die Materialien nacheinander aufgedampft, jede der etwa sechs Lagen baut ca. 1/10.000 mm auf.

 

Heute benennen wir dieses Verfahren „Vergütung“ oder „Entspiegelung“. Es ist jedem Brillen- oder Naturoptikbenutzer geläufig. Für Sie bedeutet die Erfindung von Smakula: Helle, kontrastreiche Bilder ohne störende Reflexe – heute eine Selbst­verständlichkeit bei anspruchsvoller ZEISS Optik.

 

Die Vergütung heißt immer noch Carl Zeiss T*-Mehrschichtvergütung. Dahinter verbirgt sich aber kein festes Rezept für einen Schichtaufbau, sondern eine Technologie, die ständig neuen Glasmaterialien und Anforderungen angepasst wird und von Linse zu Linse variiert.

 

Für uns ist die Carl Zeiss T*-Mehrschichtvergütung eine Kernkompetenz, die wir ständig weiter ausbauen.

Was bedeutet LotuTec®-Beschichtung?

Carl Zeiss hat für Sie eine Beschichtung der Linsen von Ferngläsern und Spektiven entwickelt, die Ihnen uneingeschränkt klare Sicht bei jeder Wetterlage gibt. Sie kennen die lästige Situation, dass bei nassem Wetter Regentropfen auf dem Glas die freie Sicht beeinträchtigen.

Wir haben die Blätter der Lotus-Pflanze mit ihrer wasserabstoßenden (hydrophoben) Wirkung zum Vorbild genommen und auf die äußeren Linsen vieler ZEISS Geräte eine mehr­lagige Schutzschicht (LotuTec®-Beschichtung) aufgedampft. Sie sorgt dafür, dass Wasser sofort ohne Rückstände abperlt, Schmutz und Fingerabdrücke nicht anhaften.

 

Die Carl Zeiss LotuTec®-Beschichtung hat keine Auswirkungen auf die Transmission und Kratzfestigkeit. Ganz im Gegenteil: Sie können die extrem glatten Linsenoberflächen Ihrer wertvollen Gläser bei Bedarf noch schneller und einfacher reinigen.

Was ist ein „Dielektrischer Spiegel“?

Sie brauchen Helligkeit zu später Stunde, wenn das Tageslicht schwindet, oder gar in der Nacht? Wir von Carl Zeiss haben für Sie den „dielektrischen Spiegel“ entwickelt.

 

Die Ausgangssituation: Bei den heute üblichen Dachkant-Ferngläsern kommen zwei unterschiedliche Prismensysteme zum Einsatz. Einmal die Abbe-König-Systeme mit den größeren Prismen. Ihr Vorteil besteht in der sehr hohen Lichtdurchlässigkeit. Dann gibt es die kleinen und kompakten Schmidt-Pechan-Systeme. Diese benötigen allerdings eine zusätzliche Verspiegelung, die leider einen Teil des Lichtes absorbiert.

 

Um dennoch extreme Lichtdurchlässigkeit im kompakten Format zu erzielen, entwickelte Carl Zeiss ein Verfahren zur Verspiegelung der Schmidt-Pechan-Prismen, das keine Lichtverluste mit sich bringt. Diese neuen „dielektrischen“ Spiegel bestehen aus etwa 70 Schichten, die im Hochvakuum aufgetragen werden. „Dielektrisch“ steht also für „nichtleitend“ und beschreibt das aufgedampfte Material. Im Gegensatz zu den Metall-Beschichtungen der üblichen Spiegel ist es nicht-metallisch und deshalb elektrisch nichtleitend.

 

Bei Taschenferngläsern oder leichten Kompaktferngläsern werden dadurch extrem hohe Werte an Bildhelligkeit und Kontrast erreicht, die manches kleine Glas auch in der Dämmerung erstaunlich gut abschneiden lassen.

 

Für Sie als Naturbeobachter bedeutet der dielektrische Spiegel in der Praxis ein entscheidendes Plus an Helligkeit bei allen damit ausgestatteten ZEISS Ferngläsern.

Was ist ein Phasenkorrektur-Belag?

Für die Vogelbeobachtung sind kontrastreiche Bilder mit feinsten Strukturen ein unbedingter Gewinn. Carl Zeiss hat für Sie alle ZEISS Dachkant-Ferngläser mit dem „P-Belag“ ausgestattet und garantiert dadurch größte Bildschärfe.

Fast alle hochwertigen, modernen Ferngläser sind „Dachkant-Ferngläser“. Gegenüber den breiten „Porro-Gläsern“ sind sie sehr schlank gebaut, eintretender und austretender Lichtstrahl haben keinen oder nur einen sehr kleinen Versatz. Die „platzsparende“ Eigenschaft kommt dadurch zustande, dass das eintretende Licht in zwei Bündel zerteilt wird, und beide „Dachseiten“ jeweils zweimal als Reflexionsfläche genutzt werden. Die Genauigkeit dieser beiden Planflächen, der gemeinsamen Kante und des 90° Winkels zwischen ihnen ist von enormer Bedeutung.

Für eine maximale Detailauflösung werden beide Dachflächen zusätzlich mit einer besonderen Beschicht­ung versehen. Dieser sog. „Phasenkorrektur-Belag“ unter­bindet wellen­optische Effekte („Phasenverschiebungen“) und damit auch die geringsten Unschärfen.

Der Phasenkorrektur-Belag wurde bei Carl Zeiss Ende der 80-er Jahre erstmals eingeführt. Carl Zeiss ist auch heute noch in dieser Technologie führend und steht für äußerste Genauigkeit.

Was sind Strahlteiler und wo werden sie eingesetzt?

In Ihren ZEISS Produkten finden Sie Strahlteiler auch bei allen Laser-Entfernungs­messern. Diese koppeln das infrarote Laserlicht des Messstrahls in den normalen Strahlengang ein und aus, ohne das sichtbare Licht zu beeinflussen und sorgen für eine gut lesbare Ergebnisanzeige im Okular- Sie merken es gar nicht, Sie profitieren nur davon.

 

Dünne Schichten auf Glas wie die Carl Zeiss T*-Mehrschichtvergütung verhindern Reflexionen. Andere Schichten vergrößern die Reflexionen - bis zur Spiegelwirkung einer dielektrischen Beschichtung. Wieder andere Beläge können das Licht aufteilen, so dass zum Beispiel 30% durchgehen und 70% reflektiert werden. Im ZEISS Victory PhotoScope wird ein „Strahlteiler“ eingesetzt, der das Licht zwischen Okular und eingebautem Digital-Sensor verteilt.

 

Wir verwenden Cookies auf dieser Website. Cookies sind kleine Textdateien, die von Websites auf Ihrem Computer gespeichert werden. Cookies sind weit verbreitet und helfen Seiten optimiert darzustellen und zu verbessern. Durch die Nutzung unserer Seiten erklären Sie sich damit einverstanden. mehr

OK