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Ein unvergessliches Erlebnis!

Schießtraining in den Dünen Dänemarks.

Bei strahlendem Sonnenschein und einer angenehmen Nordseebrise rollen die ersten Autos auf dem Kiesweg des Schießcenters im dänischen Ulfborg vor. In den Gesichtern der Kunden kann man Neugier und Spannung lesen. Was sie hier erwartet, haben sie noch nie erlebt: 35 verschiedene Schießbahnen in den Dünen oder im Wald, Schussweiten bis 600 Meter, spektakuläre Running Target Bahnen und ein Fieldshooting Wettbewerb, bei welchem jede erdenkliche Jagdsituation simuliert wird. Ein weitläufiges Areal, erfahrene Trainer und viele Gleichgesinnte, die alle ein Ziel haben: Ihre Schießfertigkeiten signifikant zu verbessern.

Es ist Freitag der 05. Juli und wir befinden uns beim ersten ZEISS Fieldshooting Weekend in Ulfborg (Dänemark) der ZEISS Training Academy. Insgesamt 14 Teilnehmer (Jäger, Sportschützen, etc.) haben sich zu diesem einzigartigen Training angemeldet und stehen nun mit ihren Waffen und ihrer Munition im Gepäck bereit. Nachdem sie ihre Betten in den Viererzimmern bezogen haben, geht es auch schon los: Beim Einschießen der Waffen spüren die Teilnehmer schnell, dass sie es hier mit echten Profis zu tun haben. Die Waffenexperten von Sauer geben wertvolle Tipps und die Schießtrainer von ZEISS achten ganz genau auf die Körperhaltung der Teilnehmer. „Wir möchten, dass die Teilnehmer des Seminars echte Erkenntnisse mit nach Hause nehmen – manchmal reicht schon eine kleine Korrektur, um einen Schuss viel präziser zu machen“, erklärt Maruan Al-Hammoud von ZEISS, der die Veranstaltung leitet.
Und darum geht es: Optimierung der eigenen Schießleistung durch verschiedenste Übungen. Am Ende des dreitägigen Seminars werden die Teilnehmer insgesamt fast 5.000 Schuss Munition verschossen haben. Etwa 100 pro Person allein bei der atmosphärischen und vor allem jagdpraktischen Fieldshooting Competition. Doch was ist das eigentlich, Fieldshooting? Die in Dänemark wesentlich stärker verbreitete Disziplin ist ein Wettkampf, bei dem auf unterschiedlichen Schießbahnen auf verschiedene Distanzen zwischen 35 und 540 Metern geschossen (und getroffen) wird. Dabei nehmen die Schützen diverse jagdlich relevante Positionen ein: stehend, kniend, liegend oder auch vom Hochsitz. Klingt einfacher als es ist: Insgesamt werden dabei fast 10 km Fußweg zurückgelegt. Der Puls ist demnach immer etwas erhöht – ähnlich wie bei der Jagd. Die größte Herausforderung ist es jedoch, die Konzentration auch noch auf den letzten langen Bahnen hoch zu halten. Die vielen hervorragenden Treffer auf die unzähligen Wildscheiben in den romantischen Dünen Dänemarks zeigten jedoch, dass man sich dieser Challenge erfolgreich annahm und die Erkenntnisse der ersten Tage auch schon umzusetzen wusste.

Der Gewinner des diesjährigen Fieldshooting Cups war Raffael Bartsch, der von 780 möglichen Punkten 581 Punkte einheimste. „Ich schieße privat schon viel und regelmäßig, doch die Tipps, die ich hier bekommen habe, haben mir unheimlich geholfen. So konnte ich Fehlerquellen, die mir vorher nicht bewusst waren, abstellen und Anschlagarten trainieren, die ich vorher nie ausprobiert habe . Ich kann jedem der Spaß am Schießen hat und seine Fähigkeiten signifikant verbessern will, insbesondere bei Distanzschüssen, ein solches Training nur dringend empfehlen. Auf die Erfahrung, hier dabei gewesen zu sein, möchte ich unter keinen Umständen verzichten“, betont der Allgäuer.
Nach dem Einschießen der eigenen Waffen geht es für die Teilnehmer direkt weiter. Der Waffenspezialist und Co-Sponsor des Seminars - Sauer - hat für alle Teilnehmer die neue Sauer 101 im Gepäck. Die 3kg leichte Repetierbüchse mit dem ZEISS VICTORY® HT 3-12x56 Zielfernrohr und der Absehenschnellverstellung ASV+ soll für das abschließende Fieldshooting am Sonntag genutzt werden. Nachdem auch diese Büchsen sauber eingeschossen sind, folgt in angenehmer Atmosphäre bei dänischen Grillspezialitäten der theoretische Teil: Wie berechnet man die Ballistikkurve? Wie muss man die ASV+ einschießen und einstellen, um sicher zu treffen? Was muss man beim Weitschuss generell beachten? In lockerer Runde ergeben sich intensive Fachgespräche. Die Kunden stellen Rückfragen, die Experten antworten. „Die Gespräche mit den Schießtrainern waren für mich sehr wertvoll. Natürlich sind wir alles erfahrene Schützen, doch um die Vorteile der heutigen Technik wie z.B. der ASV+ voll nutzen zu können, bedarf es hier und da noch einiger Tipps – und davon haben wir mehr als genug bekommen“, erklärt einer der Teilnehmer im Anschluss.

Am Samstagmorgen ist dann Praxis angesagt. Gestärkt vom Frühstück folgt die Besichtigung der Schießanlage. Die Kunden staunen: Etwas Vergleichbares sucht man in Deutschland oder gar Europa vergebens.

Das Team von ZEISS nutzt alle Möglichkeiten des Schießzentrums aus. In kleinen Vierergruppen wird zwischen einer Multi Distance Stage, einer 600m-Bahn und einer Running Target Stage gewechselt. Dabei hat jede Bahn ihre eigenen Besonderheiten. Auf der Multi Distance Stage werden alle Distanzen zwischen 65 und 540 Metern geschossen. Auf Paper- und Steeltargets, Poppers, Gongs und Wildsilhouettenscheiben mit Trefferanzeige, die für besonders große Freude sorgen, können die Teilnehmer ihre Schießfertigkeiten unter Beweis stellen und optimieren.
Auf der 600m Bahn wird sich nach und nach auf die maximale Distanz herangetastet. Hierbei werden Fehler auf weite Entfernung überdeutlich und sind korrigierbar.
Auf den Running Target Stages üben die Teilnehmer den gezielten Schuss auf bewegte Ziele. Die Anlage lässt dabei eine stufenlose Erhöhung der Geschwindigkeit des Ziels zu. Was für die Teilnehmer anfangs eine echte Herausforderung ist, wird im Laufe des Tages zur Normalität. Nach etwa 75 Minuten wechseln die Gruppen die Stages, bis alle mit jeder Übung durch sind.
Doch ein kollektives Schulterreiben bleibt aus. Viel zu groß ist die Freude an dem Erlebten und so wird nach Beendigung des offiziellen Schießtrainings noch die Westernstage unsicher gemacht und auf der 600m Bahn wird die .338 Lapua Magnum geschossen. Als um 18 Uhr der Schießbetrieb eingestellt werden muss und einem das stetige Knallen schon fast fehlt, sind die Teilnehmer noch immer ganz berauscht. So viel hat noch keiner von ihnen an einem Tag geschossen. Bei einem gemeinsamen Barbecue klingt der Tag aus und Ulfborg versinkt gegen Mitternacht im Mondlicht.

Am nächsten Morgen ist die Stimmung unter den Teilnehmern bestens. Die Erwartungen an das bevorstehende Fieldshooting sind groß. Jeder hofft insgeheim, den Sieg davontragen zu können, der eine mehr, der andere weniger. Um 8 Uhr in der Früh geht es los. Mit Rucksack, Schießstock, 100 Schuss Munition, der Sauer 101 und dem ZEISS VICTORY® HT im Gepäck machen sich die kleinen Gruppen wieder auf den Weg, ihr Können unter Beweis zu stellen. Dabei geben die Gruppenführer an jeder Bahn vor, welches Ziel auf welche Distanz in welcher Position geschossen werden soll. Nachdem alle Schützen ihre Schüsse platziert haben, geht es ans Zählen. Gemeinsam werden die Zielscheiben überprüft und die Punkte fein säuberlich notiert.
Nach 19 Disziplinen auf 11 Bahnen und etwa 10 km Fußmarsch ist es dann geschafft. Die Teilnehmer sind erschöpft, aber glücklich. Der Sieg ist zweitrangig. Die Erfahrung war einmalig und jeder ist froh, dabei gewesen zu sein.

Mit einem breiten Grinsen im Gesicht machen sich die Teilnehmer dann bereit zur Abfahrt. Für viele war die Teilnahme an dem Training eine Fahrt ins Blaue, da etwas Vergleichbares bisher nicht angeboten wurde. Doch drei Dinge sind nach diesem Wochenende sicher:

 

1.     Die Schießfähigkeiten der Teilnehmer haben sich signifikant verbessert.
2.     Im nächsten Jahr wird es in den Zimmern sicherlich enger werden.
3.     Die ZEISS Training Academy kann mehr, als nur theoretisches
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