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Die Geschichte von Carl Zeiss Microscopy

Geschichte der Mikroskopie

Portrait Carl Zeiss

Die Carl Zeiss Microscopy GmbH umfasst den Unternehmensbereich Mikroskopie von ZEISS. Von den bescheidenen Anfängen der Mikroskopie bei Carl Zeiss in Form der 1846 gegründeten Werkstatt bis zur Carl Zeiss Microscopy GmbH war es ein langer Weg: Die Entwicklung von Mikroskopen bei Carl Zeiss nahm ihren Anfang mit der Herstellung einfacher, aber präziser monokularer Lichtmikroskope und wurde weiter ausgebaut zu komplexeren Formen wie zusammengesetzten Mikroskopen. Die Arbeit von Ernst Abbe, Otto Schott und August Köhler war von entscheidender Bedeutung für diesen Prozess.

 

Die laufende Entwicklung und Produktion von Mikroskopen im 20. Jahrhundert wurde durch den Zweiten Weltkrieg und die Teilung Deutschlands stark beeinträchtigt. Im Jahr 1947 wurde der größte Teil der Niederlassung in Jena demontiert und kurz darauf im westdeutschen Oberkochen neu aufgebaut. Die beiden Carl Zeiss Unternehmen in West- und Ostdeutschland agierten nach der plötzlichen Teilung durch den Eisernen Vorhang bis 1991 unabhängig voneinander. 2006 wurden die Bereiche, die ZEISS Lichtmikroskope herstellten, zur Carl Zeiss MicroImaging GmbH offiziell zusammengeführt. und bilden nach der erfolgreichen Fusion mit der Sparte Elektronenmikroskopie im Jahr 2011 heute die Carl Zeiss Microscopy GmbH mit Sitz in Jena, wo alles anfing.

 

Neben Jena bieten die Standorte Göttingen und München perfekte Lösungen für die biologische Forschung, das öffentliche Gesundheitswesen und die Industrie an. Das Produktsortiment des Unternehmens umfasst Lichtmikroskope, konfokale Systeme für die Laser Scanning Mikroskopie, eine vollständige Palette von Elektronen- und Ionenstrahlmikroskopen sowie maßgeschneiderte Softwarelösungen für Bildverarbeitung und Bilddokumentation. Gemeinsam mit unseren Standorten für den Bau von Elektronenmikroskopen in Oberkochen, Peabody und Cambridge machen all diese Geräte die Carl Zeiss Microscopy GmbH heute zu einem der weltweit führenden Hersteller von Mikroskopsystemen.

1846

Carl Zeiss gründet in Jena eine Werkstatt für Feinmechanik und Optik.

Mit freundlicher Erlaubnis von: Dr. Timo Mappes, www.musoptin.com

1847

Einfaches Mikroskop mit Doppel- und Dreifachoptik. Die Produktion einfacher Mikroskope beginnt.

Mit freundlicher Erlaubnis von: Dr. Timo Mappes, www.musoptin.com

1857

Carl Zeiss verkauft sein erstes zusammengesetztes Mikroskop.

1866

Die Zusammenarbeit mit Ernst Abbe beginnt.

1872

Abbes Theorie zur Abbildung im Mikroskop führt zu grundlegend verbesserten Mikroskopen.

1884

Zusammenarbeit von Zeiss, Abbe und Schott. Optische Gläser von Otto Schott ermöglichen effektiver korrigierte Mikroskopsysteme.

Mit freundlicher Erlaubnis von: Dr. Timo Mappes, www.musoptin.com

1886

ZEISS vermarktet die erste Charge eines völlig neuen Typs von Mikroskopobjektiven: Apochromate.

1894

Die Gründung der ersten ausländischen Tochtergesellschaft in London markiert den Beginn der globalen Expansion.

1896

Carl Zeiss fertigt das erste Stereomikroskop nach dem Greenough-Prinzip an.

Mit freundlicher Erlaubnis von: Dr. Timo Mappes, www.musoptin.com

1902

Bedarfsgerecht und maßgeschneidert. Carl Zeiss beginnt mit dem Bau von Spezialkonstruktionen.

1933

Das berühmte L-Stativ wird zum Standard in der Mikroskopkonstruktion.

Historisches Portrait von Hans Boegehold

1938

Plan-Apochromate und Plan-Achromate mit ebenem Bildfeld für Mikrophotographie auf Grundlage der Berechnungen von Hans Boegehold.

1945

Jena wird anfangs von den amerikanischen Streitkräften besetzt, die führende Mitarbeiter in ihre Besatzungszone umsiedeln. Diese Mitarbeiter gründen in Oberkochen ein neues Unternehmen namens Carl Zeiss.

1950

Das Standard-Mikroskop wird zu einem der erfolgreichsten Modelle in der Geschichte von ZEISS.

1955

Einführung eines vollkommen neuen Photomikroskops mit integrierter Kamera und automatischer Belichtungssteuerung.

1982

Das Laser Scanning Mikroskop, ein Mikroskopsystem mit Objektabtastung durch oszillierenden Laserstrahl und elektronischer Bildverarbeitung

1986

Mit dem Pyramidendesign führt Carl Zeiss eine neue Generation von Mikroskopen ein.

1991

Nach dem Fall der Berliner Mauer übernimmt Carl Zeiss Oberkochen Teile des früheren Kombinats VEB Carl Zeiss Jena einschließlich des Mikroskopiebereichs. Die Aktivitäten in Oberkochen und Jena, die sich auf dieses Geschäftsfeld beziehen, werden zusammengeführt.

1999

Carl Zeiss bringt als erster Hersteller ein integriertes, digitales Weitfeld-Imaging-System auf den Markt.

2003

PlasDIC von ZEISS erlaubt die Verwendung von Probenschalen aus Kunststoff für mikroskopische Untersuchungen.

2006

Der Geschäftsbereich Microscopy von Carl Zeiss wird zur Carl Zeiss MicroImaging GmbH mit Hauptsitz in Jena.

2011

Carl Zeiss NTS GmbH und Carl Zeiss MicroImaging GmbH bilden den neuen Geschäftsbereich Carl Zeiss Microscopy.

 

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