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Chemie- und Pharmaindustrie

Partikelgröße und Morphologie

Die Effektivität Ihrer synthetischen Materialien oder Arzneimittel hängt nicht nur von ihrer chemischen Zusammensetzung ab, sondern auch von der Partikelgröße und Morphologie ihrer aktiven Inhaltsstoffe und ihrer Matrices. Die Licht- und Elektronenmikroskopie spielt eine wichtige Rolle in F&E und in der Qualitätssicherung. Mikroskopische Untersuchungen werden in verschiedensten Bereichen angewendet - sei es Morphologie und Wachstum von Kristallen, Entwicklung und Herstellung von Tabletten und Arzneimittelverabreichungssystemen, Dickenbestimmung von Beschichtungen oder Entwicklung bestimmter Eigenschaften künstlicher Fasern.
In Forschung und Fertigung müssen oft Partikelanalysen durchgeführt werden. Dazu dienen dedizierte, automatisierte Softwaremodule, die Industriestandards entsprechen.

Detektieren von Verunreinigungen

Im Zuge von Prozess- und Qualitätskontrollen müssen Verunreinigungen in Rohprodukten und Behältern detektiert und identifiziert werden. Aktive Substanzen in Kristall- oder Pulverform werden auf Größe, Form und Größenverteilung geprüft - Faktoren, die Auswirkungen auf ihre Freisetzungsrate und in der Folge auf ihre Wirksamkeit haben können.

Die stets richtige Technik für Ihre F&E

In ähnlicher Weise haben Größe und Form von Partikeln Auswirkungen auf die Eigenschaften neu entwickelter Materialien wie Polymermischungen. In-situ-Kristallisationsstudien mit Polarisationsmikroskopie können zum Beispiel wichtige Informationen in diesem Kontext liefern. Die Entwicklung und Herstellung von Farben oder Lacken beinhaltet die Prüfung solcher Schutzbeschichtungen auf Härte und Anfälligkeit für verschiedene Arten von Korrosion. Diese Prüfungen werden von den Ergebnissen der Konfokalmikroskopie, einer leistungsstarken Methode zur Messung von Rauheit und Filmdicke und zur Darstellung von Topographien, unterstützt. Auch die Merkmale von Kunstfasern werden unter dem Mikroskop untersucht.

Oberfläche und Beschichtungen

Die Beschichtung von Tabletten ist in der Arzneimittelherstellung sehr wichtig, da sie als Schutzschicht dient und das Abgabeverhalten der aktiven Wirkstoffe kontrolliert. Die Beschichtungsfunktionalität korreliert mit Beschichtungseigenschaften wie Dicke und Porosität. Sie untersuchen die Morphologie von Beschichtungen in Arzeimittelverabreichungssystemen und messen die Filmdicke mithilfe konventioneller und konfokaler Techniken. Rasterelektronenmikroskope in Verbindung mit optionalen Röntgenanalysesystemen (EDS) messen und klassifizieren Form und chemische Zusammensetzung von Partikelproben automatisch und speichern diese Daten.

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