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Erfolg

Mehr Flexibilität mit Messung von Form und Lage der Zahnräder an nur einem Gerät

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Pioniergeist trifft Technologie

Verzahnungsmesszentrum erfolgreich durch KMG ersetzt

Im Zuge der Neuorientierung der Energieerzeugung und der Optimierung der Effizienz werden an Zahnräder aller Größen höchste Anforderungen gestellt. Die Zahnradfabrik Wittmann misst deshalb ihre Teile mikrometergenau mit einem Koordinatenmessgerät (KMG) von Carl Zeiss.

Situation

In seiner einfachsten Form ist ein Zahnrad schon seit Tausenden von Jahren in Maschinen im Einsatz, um Kräfte zu übertragen und Energie in Bewegung umzusetzen. Heute spielen Zahnräder mehr denn je die zentrale Bedeutung im Antriebsstrang von Maschinen und Fahrzeugen. Damit Verzahnungen verlust- und verschleißarm ihre Dienste erfüllen können, muss ihre Qualität stimmen. Der Qualität ordnet die Zahnradfabrik Wittmann GmbH alles unter. Dr. Oliver Mager, der Prokurist, betont: "Der Auftrag unserer Kunden ist für uns keine Einbahnstraße. Uns geht es um langfristige Partnerschaft." Die Kunden von Wittmann kommen aus den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen: Getriebe-, Maschinen- und Sondermaschinenbau sowie Bahn- und Energietechnik und Windkraftanlagen. Als Lohn-Verzahner stellt die Zahnradfabrik gerad- und schrägverzahnte Zylinderräder, Beveloidverzahnungen, Ketten- und Zahnriemenräder sowie Ritzelwellen von Modul 1 bis Modul 36 her. 90 Prozent der Losgrößen umfassen zwischen 10 und 100 Teile. Hin und wieder kommen aber auch Einzelteile und Prototypen. Es gibt auch Serienaufträge, die aus 1000 bis 10.000 Teilen bestehen. Geprüft werden einzelne Teile oder komplette Lose. An die Verzahnungen werden hohe Ansprüche gestellt, was sich in den Anforderungen der DIN-Genauigkeitsklassen 6 und höher widerspiegelt.

Wechsel zur 3D-Koordinatenmesstechnik

Mehrere Gründe haben Wittmann veranlasst, im Jahr 2009 von Verzahnungsmesszentren zur 3D-Koordinatenmesstechnik zu wechseln. Der wichtigste: Nur mit ihr ist es möglich, sich ständig ändernden Marktanforderungen zu stellen. Dies gilt vor allem für die lückenlose Dokumentation aller Merkmale der gefertigten Teile, mit der sich Haftungsrisiken ausschließen lassen. Vor allem die digitale Dokumentation der Teile ist eine Dienstleistung, die immer häufiger von Kunden gefordert wird. Bis zur Installation des Koordinatenmessgerätes MMZ T von Carl Zeiss waren zwei Verzahnungsmesszentren im Einsatz. "Der Entscheidung für ein Koordinatenmessgerät lag zugrunde, dass wir bei steigenden Kundenanforderungen für eine optimale Qualitätssicherung zunehmend auch Form und Lage von Geometrien messen mussten. Das war mit den vorhandenen Zahnradmessgeräten nur höchst eingeschränkt machbar", sagt Dr. Mager. Auch war der Messbereich der vorhandenen Verzahnungsmesszentren auf Zahnräder bis zu 700 mm beschränkt. MMZ T und die notwendigen Software-Pakete von Carl Zeiss entsprechen genau diesen neuen Anforderungen: in einer Aufspannung sowohl Verzahnung als auch Form und Lage zu prüfen, also universell zu messen. Wichtig ist insbesondere – was bis dahin nicht möglich war –, dass nun auch bei großen Teilen die Messergebnisse lückenlos und extern dokumentiert werden können. Die Vorbereitung der Messung erfolgt offline mit der Messsoftware CALYPSO und der Option GEAR PRO. Somit wird das KMG nicht für Programmieraufgaben belegt. Die Sicherung der Messprogramme und Protokolle erfolgt automatisch auf dem Server.

Das Highlight ist der integrierte Drehtisch. Aufgrund seiner speziellen Position kann er auch Zahnräder bis zu 1500 mm Durchmesser und 2 Tonnen Gesamtgewicht aufnehmen und messen. Hervorzuheben ist auch das neue Klimakonzept in Form von Schichtlüftung für einen Messraum der DIN-Güteklasse 3. Dr. Oliver Mager, der das Unternehmen Wittmann als "innovativen schwäbischen Tüftler verbunden mit solider Handwerkskunst" charakterisiert, zieht als Fazit: "Alle unsere Ideen, unsere Wünsche und Anforderungen sind von den Projektpartnern verwirklicht worden. Alle haben an einem Strang gezogen."

Kurzprofil

Die Zahnradfabrik Wittmann GmbH hat ihren Sitz im schwäbischen Uhingen, nahe Göppingen. Das im Jahr 1955 von Günther Wittmann gegründete Familienunternehmen hat sich auf die Komplettfertigung hochwertiger kundenspezifischer Verzahnungsteile spezialisiert. Ihren Kunden bietet die Zahnradfabrik Wittmann Fertigungskompetenz und innovative Technologien durch die gesamte Prozesskette entsprechend ihrem Leitmotiv: Qualität setzt sich durch.

 

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